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Depressive Verstimmung: Wenn der Winterblues auf Weihnachten trifft

Tina Reinhardt

Depressive Verstimmung: Wenn der Winterblues auf Weihnachten trifft

Depressive Verstimmung in der kalten Jahreszeit: Was können Sie dagegen unternehmen?

Wenn die Tage kürzer werden, man das Gefühl bekommt, permanent von Dunkelheit umgeben zu sein, lernt man nicht selten die depressive Verstimmung kennen. Als Winterblues bekannt, treten Traurigkeit, Unzufriedenheit und Niedergeschlagenheit hervor.

Vielleicht kennen Sie das Gefühl, wenn Ihnen ab den Wintermonaten alles zu viel wird. Sie möchten sich einigeln und einfach zu Hause bleiben. Der Elan aus den Sommermonaten scheint seine Koffer gepackt zu haben und direkt in die heißen Länder abgehauen zu sein. Das alles sind typische Anzeichen einer depressiven Verstimmung.

Was ist eine depressive Verstimmung?

Die depressive Verstimmung lässt sich ähnlich wie eine leichte Depression beschreiben, die den Betroffenen über den Alltag hinweg belastet. Sie fühlen sich niedergeschlagen, antriebslos und haben das Gefühl, müde zu sein. Die depressive Verstimmung zieht einen förmlich herunter. Sie ist jedoch nicht mit einer ausgewachsenen oder mittelschweren Depression zu vergleichen. In diesem Fall sind Betroffene nicht mehr in der Lage den Alltag zu meistern. Eine depressive Verstimmung vergeht in der Regel mit der Zeit. Bei einer Depression benötigt es therapeutische Hilfe.

Wie äußert sich diese Zeit körperlich und seelisch?

Bei einer depressiven Verstimmung begleiten Sie oftmals keine Symptome auf der Körperebene. Eventuell kann es zu Kopfschmerzen kommen. Doch darüber berichten nicht alle Betroffenen. Jedoch drückt diese Stimmungslage auf die Seele und damit auf das Wohlbefinden. Oftmals ist der Mensch mit seiner körperlichen Gesundheit auch von der Unversehrtheit seiner Seele abhängig. Das heißt, geht es der Menschenseele schlecht, kann es zu Körperproblemen führen, wenn man nichts gegen sein Seelenleiden unternimmt.

Welche seelischen Symptome können sich während einer depressiven Verstimmung zeigen:

  1. Niedergeschlagenheit
  2. Traurigkeit
  3. Erschöpfung
  4. Permanentes Müdigkeitsgefühl
  5. Gemütsschwankungen
  6. Innere Leere

Diese Gefühle sind bei einer Verstimmung wesentlich stärker ausgeprägt als beim Deprimiertsein. Viele Betroffene berichten, dass es Ihnen an der Fähigkeit fehlt, Freude zu empfinden. Jede Unternehmung kostet Unmengen an Kraft. Fühlen Sie sich gerade so? Dann könnten Sie sich in einer depressiven Verstimmung befinden.

Fördert Corona die depressive Verstimmung?

Corona, eine anhaltende Pandemie, die scheinbar kein Ende nimmt: Diese Zeit kann durchaus ein Auslöser für diese Verstimmungen sein. Durch die fehlenden sozialen Kontakte und das verminderte Aktivsein leiden wir alle unter Einsamkeit und rutschen oftmals in das Loch der depressiven Verstimmung. Aber nicht nur Corona möchte man die Schuld in die Schuhe schieben, sondern auch die bevorstehende Weihnachtszeit und die dunkle Jahreszeit tun ihr Übriges.  Das fehlende Sonnenlicht setzt dem Körper und der Seele des Menschen zu. Denn durch das Vitamin D, welches wir durch die Sonne aufnehmen, aktivieren wir Glückshormone, die nun fehlen.

Was können Sie aktiv dagegen unternehmen?

Wichtig für sie als Betroffene oder Betroffener ist, dass solche Verstimmungen meist nach 2 bis 3 Wochen abklingen kann. Wie bei allen Krisen im Leben wird auch die depressive Verstimmung sich bald durch positive Gefühle ersetzen.

Um aus einer depressiven Verstimmung gelangen zu können, ist es ratsam, sich mit Sport, gesunder Ernährung und Hobbys einzudecken.  Durch die Bewegung aktivieren Sie wiederum Glückshormone, die eine bessere Stimmungslage ermöglichen. Dazu reicht oftmals ein Spaziergang, auch wenn Sie keine Sportskanone sind. Aber auch ausreichend Schlaf und vor allem der Kontakt zu anderen Mitmenschen können helfen, diese Zeit zu überstehen.

Wenn Sie das Gefühl haben, mit dieser depressiven Verstimmung nicht zurecht zu kommen, melden Sie sich bei mir. Wir sprechen gemeinsam über Ihre Sorgen und Gedanken und ich reiche Ihnen eine helfende Hand.

 

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