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Die Onlinepraxis

Tina Reinhardt

Die Onlinepraxis

Psychologische Beratung in der Onlinepraxis

Heike hatte die psychologische Beratung vor Ort erfolgreich gemeistert. Auch wenn sie am Anfang skeptisch war, gefiel ihr die Beratung vor Ort, die Praxis und die Professionalität von Frau Braun. Leider waren die Anfahrt und die Wartezeit nicht sonderlich vorteilhaft und Heike entschied sich, eine andere Art der psychologischen Beratung in Anspruch zu nehmen. Sie suchte nach einer Onlinepraxis, welche sie nach einer kurzen Recherche im Internet direkt fand. Ein sympathischer Eindruck vermittelte sich bereits über die hinterlegten Fotos und Texte. Auf der Webseite beschrieb sich die Beraterin als offen und als ein Herzensmensch.

Der erste Schritt zum Termin in der Onlinepraxis

Heike fasste also ihren Mut zusammen und hinterließ eine Nachricht auf der Webseite. Bis sie eine Antwort bekam, vertrieb sie sich den Tag weiterhin mit einer Arbeit, die ihr keine Freunde macht. Ihre täglichen Aufgaben als Mutter und Hausfrau erledigte sie gewissenhaft. Trotz der vielen Ablenkung nagte noch immer der Trennungsschmerz an ihr. Eine Zeit zur Verarbeitung blieb nicht, dafür war ihr Tag zu voll mit Terminen und Aufgaben.

Was ist eine Onlinepraxis?

Nach wenigen Tagen hatte Heike bereits eine Antwort im Postfach. In der E-Mail stellt sich eine Frau Ebeling kurz bei ihr vor und bot ihr verschiedene Varianten der Kontaktaufnahme an. Die Onlinepraxis bot neben dem Videocall mit Bild, die reine Telefonberatung mit festen Telefontermin, den Chat in Echtzeit, der ohne persönliche Angaben erfolgen kann und die E-Mail Beratung mit einer Zeitversetzung. Die Online Beraterin schrieb einige nette Zeilen und erklärte in diesen, was Heike in einer psychologischen Beratung mit einer Onlinepraxis erwarten würde.

Der Videocall als Kontaktaufnahme

Heike las die Worte aufmerksam. Sie interessierte sich sehr für das Konzept, denn es suggerierte schnelle und vor allem unkomplizierte Hilfe. Ähnlich wie bei der psychologischen Beratung vor Ort hatte Heike die Möglichkeit ihren Kummer und ihre Sorgen einer neutralen Person zu berichten. So wie es ihre Freundin empfohlen hatte.

Heike dachte nicht lange darüber nach und bat um einen Termin für den Videocall. Ihr Laptop hatte eine Kamera integriert und so standen einem Gespräch keine Hürden im Weg. Noch am selben Tag erhielt Heike die Terminbestätigung für den übernächsten Tag. Der Termin fiel auf die frühen Abendstunden. Heike wollte den Videocall für die Erstberatung nutzen.

Das Erstgespräch psychologischen Beraterin in der Onlinepraxis

Die Zeit verging wie im Fluge und Heike saß am Schreibtisch in ihrer Wohnung und zupfte ein letztes Mal an sich herum. Ihr Computer meldete sich und ein eingehender Anruf wurde angezeigt. Heike nahm den Anruf an und es zeigte sich am anderen Ende eine Frau mit blonden Haaren und einer netten Erscheinung. Wie zuvor schon in der Praxis vor Ort hatte Heike das Gefühl geborgen und gut aufgehoben zu sein. In ihren eigenen vier Wänden fiel es ihr leichter, über das Geschehene zu sprechen. Sie erklärte der psychologischen Beraterin ihr Anliegen und vermittelte ihr Sorgen und Kummer. Frau Ebeling machte sich Notizen, während Heike ihr weiterhin berichtete. Immer mal kamen Fragen zum Befinden oder den Gefühlen auf, deren Antworten Frau Ebeling sich weiterhin notierte.

Die Fragen im ersten Online Gespräch

Die Beraterin wollte ausführlich wissen, ob Heike bereits eine solche Beratung in Anspruch nahm oder in psychologischer Behandlung sei. Heike erzählte von dem Termin in der Praxis mit einer Niederlassung. Vermittelte jedoch direkt, dass dort lange Wartezeiten und eine lange Anfahrt für sie bevorstanden. Für Heike eine Belastung, der sie nun versucht, mit einer Onlineberatung aus dem Weg zu gehen. Erfolgreich wie ihr schien, denn in psychologischer Behandlung war sie nicht. Wäre das der Fall gewesen, dürfte Frau Ebeling Heike nicht beraten. Frau Ebeling erklärte Heike, dass beim Vorliegen einer psychischen Störung oder einer Therapie eine psychologische Beratung nicht möglich sein. Die Beratung ist nur bei psychisch gesunden Menschen möglich.

Das weitere Vorgehen für Heike

Die Beraterin bot ihr an, einmal in der Woche einen Videocall oder eine andere Kommunikation zu verwenden. Mit diesen Terminen kann das Erlebte mit der ganzheitlichen Methode aufgearbeitete werden. Heike fühlte sich aufgehoben, angekommen und empfand die Beratung als sehr angenehm. Anfängliche Skepsis war vollkommen verschwunden.

Die psychologische Beraterin schlug Heike vor, die Probleme in Heikes Leben aufzuarbeiten und systematisch nach Verbesserungen zu suchen. Gemeinsam vereinbarten sie einen darauffolgenden Termin.

Beratungen von überall aus

Heike atmete tief durch, als der Bildschirm vor ihr abdunkelte. Sie war erleichtert, eine Beraterin gefunden zu haben. Besondere Begeisterung empfand Heike für das Konzept. Es besteht bei darauffolgenden Terminen keine Reisezeit und keine Verpflichtung, an einem Ort erscheinen zu müssen. Mit dem Laptop konnten die Gespräche von überall aus erlebt werden. Für Heike, die einen vollen Tagesablauf hatte, der perfekte Ausgleich.

Wie es Heike weiterhin ergeht, erfahrt ihr im nächsten Teil.

 

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