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Psychologische Beratung in einer festen Niederlassung

Tina Reinhardt

Psychologische Beratung in einer festen Niederlassung

Heike auf dem Weg zum Erstgespräch

Etwa drei Wochen waren nach Heikes Telefonat mit der psychologischen Beraterin vergangen. Nun stand sie vor dem Spiegel und zog ihre Lippen mit Lippenstift nach. Als sie fertig war, zupfte sie ihr Oberteil zurecht, nickte sich selbst zu und griff dann nach ihrer schwarzen Handtasche. Ihr Sohn war bereits im Kindergarten und sie hatte sich freigenommen. Heike verließ die Wohnung, setzte sich in ihr Auto und fuhr los. Sie musste die Innenstadt durchqueren, was zu dieser morgendlichen Zeit ein Grauen war. Etwa 15 Minuten vor ihrem Termin erreichte sie das Parkhaus und stellte ihren Wagen ab. Wenige Minuten später betrat sie die Praxis ihrer eventuell zukünftigen Beraterin.

Die Räumlichkeiten der psychologischen Praxis

Sie kam durch die Tür und wurde herzlichen in Empfang genommen. Die Beraterin hieß Frau Braun und geleitete sie in ein Wartezimmer. Sie bat Heike um wenige Minuten Zeit und verschwand dann in einem Raum gegenüber. Das Wartezimmer war mit bequemen Stühlen und einem bunten Teppich in der Mitte ausgestattet. Auf einem kleinen Beistelltisch neben der offenen Zimmertür standen Flaschen mit stillem und sprudelndem Wasser und Pappbecher bereit. Daneben ein Mülleimer. In einem Regal sah Heike verschiedene Zeitschriften und Flyer. Leise Musik spielte im Hintergrund. Heike wartete nervös und bewunderte die Fensterbilder.

Pünktlich zur vollen Stunde wurde Heike in den Besprechungsraum eingeladen. Frau Braun führte sie in ein gemütlich eingerichtetes Zimmer. Die Beraterin nahm auf einem Sessel vor dem Fenster Platz. Vor ihr stand ein kleiner Tisch mit einer Stiftebox, Notizblock und Taschentüchern. Heike konnte zwischen zwei Sesseln wählen und setzte sich Frau Braun gegenüber. Ein großes Flipchart stand an der Wand und ein Farn stand in einem großen Topf in einer Zimmerecke.

Quelle: www.pixabay.com

Das Erstgespräch

Frau Braun stellte sich nun etwas ausführlicher vor und erklärte, was sie zum Beruf der psychologischen Beraterin befähigt und nach welchen Methoden sie berät.

Anschließend fragte sie Heike, nach ihrem Anliegen. Heike erklärte ihre aktuelle Situation und das Gespräch mit ihrer Freundin, welches sie dazu bewog, eine psychologische Beraterin aufzusuchen. Frau Braun hörte aufmerksam zu, fragte hie und da nach weiteren Details und machte sich Notizen. Sie wollte außerdem wissen, ob Heike derzeit oder in der Vergangenheit eine Psychotherapie absolviert hatte. Heike verneinte. Die Beraterin erklärte ihr die Unterschiede zwischen Therapie und Beratung und riet Heike zu wöchentlichen Sitzungen. Doch es gab einen Nachteil, die Warteliste war recht lang. Sie würde auf regelmäßige Termine ca. drei Monate warten müssen und die Uhrzeiten lagen ungünstig. Frau Braun bat Heike darum, ein oder mehrere Nächte darüber zu schlafen und sich selbst Bedenkzeit zu geben. Sie könne sich dann telefonisch melden und das weitere Vorgehen besprechen.

Wartezeiten und Verkehrsanbindung

Heike fuhr nach Hause und dachte nach. Das Gespräch hatte ihr gutgetan. Sie war erleichtert, sich ihre Probleme von der Seele reden zu können. Doch sie wusste auch, dass das nur der Anfang war. Nun drei Monate warten zu müssen, gefiel ihr nicht. Außerdem waren Termine dann auch nur am Vormittag möglich. Berufsverkehr vorprogrammiert. Auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln war sie nicht gut beraten. Sie müsste umsteigen, teilweise längere Wartezeiten einplanen und bräuchte über eine Stunde in eine Richtung. Es war ihr nicht möglich, die Arbeit, die Beratung und die Kinderbetreuung so unter einen Hut zu kriegen. Und jede Woche einen Tag Urlaub war auch nicht realisierbar. Natürlich könnte sie sich eine besser gelegene Praxis mit anderen Sprechzeiten suchen, doch sie fürchtete ähnliche Probleme.

Eine Chance für die Onlineberatung

Heike hatte das behagliche Ambiente der Praxis gefallen und sie hatte das persönliche Gespräch genossen, aber die langen Wartezeiten und die schlechte Verkehrsanbindung schreckten sie ab. Sie beschloss, während der Wartezeit von drei Monaten eine Onlineberatung auszuprobieren, denn davon hatte sie ebenfalls gehört. Sie setzte sich an den Computer, recherchierte nach ansprechenden Webseiten und sympathisch wirkenden Profilen. Schließlich entschied sie sich für eine psychologische Beraterin, die sie sich von Bildern und Texten als ihre Freundin vorstellen könnte und schrieb eine E-Mail.

Erfahrt beim nächsten Mal, welche Antwort Heike auf ihre Anfrage bekam und wie es weiterging:

Heike und die Onlinepraxis

Quelle: www.pixabay.com

 

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